Pfarrkirchen 2003

13.07.2003 11:51

Ja, es war mit Sicherheit eine der schönsten Nachrichten die ich dieses Jahr erhalten habe!! Jockey rief mich Anfang Juni an und so ganz nebenbei sagte er mir: „ klar, Pfarrkirchen findet statt“ , Ich konnte es nicht glauben. Als Jockey mir dann aber den Run-Flyer zum online stellen mailte, war ich überzeugt und fieberte den „Schützenhaus Vibrations“ am 15-17 August 2003 entgegen.

Am Freitag um 14 Uhr trafen wir (Whopper, Benne und ich) uns bei mir in meiner neuen Wahlheimat Ingolstadt. Bei einem kühlen Hellen suchten wir uns eine schöne Strecke nach Pfarrkirchen aus und wie sich nach wenigen Kilometern herausstellte, war die geplante Route ein absoluter Glücksgriff. Eine Kehre jagte die andere, sprich 200km Spaß pur!!!!
Wir kamen, ohne zangeln zu müssen, um ca.16 Uhr am Schützenhaus an und wurden wie immer freudig von allen schon Anwesenden, ca.20 Leuten, empfangen. Selbstverständlich wuchs die Zahl der Besucher sehr schnell, so dass letztendlich ca. 250 Leute da waren. Nach der zweiten Halbe beschlossen Whopper und ich unser Zelt noch im Hellen aufzubauen, was dank des Erfinders meines „Wurfzeltes“ nur ca. 2min dauerte. „Wo’s isn des für a Dingal“ hörten wir unsere Zeltnachbarn schimpfen, die sich seit 15min mit dem Aufstellen Ihres Zeltes quälten. „Des is a Wurfzelt, aus dem Beutel nehmen, auf den Boden werfen und schon steht es, noch schnell fünf Heringe in den Boden schlagen, fertig“ Sau geil!!!
Der Abend begann dann eigentlich wie immer, begrüßen, anstoßen und ratschen. Doch dann tauchten die Lindauer Jungs mit einer selbst gebauten Trinkmaschine auf. Klar, die ersten Opfer waren Whopper, Markus (alias Modi), einer der Lindauer und ich. Was soll ich sagen, eine Höllenmaschine, jeder von uns musste einen Schlauch in den Mund nehmen und auf drei wurde die Maß mit ca. 3bar durch die Schläuche in unsere Kehlen gepresst. Nach der dritten Ladung winkten wir geschlossen ab und ließen andere damit ihren Spaß haben. Andy (alias Adonis) und Leo brachten die Menge dann anständig zum toben, endlich mal eine gute Mischung aus Soul und Ska. Der erste Abend war absolut klasse.

Der Samstag begann etwas nervig. Die Lindauer hatten nicht nur eine Tiptop Trinkmaschine an den Start gebracht sondern auch irgend so ein verficktes Megafon mit dem Sie lustig über den Zeltplatz marschierten und jedem auf die Eier gingen. Danke Speedy für die schnelle und wirkungsvolle Entsorgung. Na ja, nun waren wir auch schon wach und organisierten uns erstmal ein lecker Weißwurst Frühstück.
Den Vormittag ließen wir ruhig angehen und setzten uns mit ein zwei Bierchen in den Schatten und überlegten was man denn bei solchen Temperaturen anstellen könnte. Wir beschlossen ins nahe gelegene Freibad zu gehen um etwas Abkühlung zu bekommen. Die Rießenrutsche hatte es uns allen angetan und wer hätte gedacht, dass man da mit ca. 20 Leuten auf einmal runterrutschen kann. Nach ca. 2 Stunden beschloss ich wieder zum Run-Gelände zurückzufahren. Dort angekommen startete auch schon der Bierkasten Stapel Wettbewerb. Ziel ist es, so viele Kästen wie möglich aufeinander zu platzieren ohne mit dem sich stapelnden Turm umzufallen. Den 1 Platz machte, keine Ahnung, mit 28 Kisten, gefolgt von Jockey mit 26 Kisten und den 3 Platz teilte Ich mir mit Dirty Harry, wir schafften 23 Kisten. Danach kam Jockey dann mit seinem Prüfstand. Kaum zu glauben aber der Roller mit den meisten PS, nämlich 28,4, war nicht wie angenommen eine TS1 Lambretta sondern eine relativ schlichte gelbe PX mit Malossi 211 aus Wien. Hier noch mal Hut ab.
Gegen Abend gab es dann lecker Spanferkel und ein zwei Bierchen. So gestärkt begann dann wieder ein klasse Nighter, dessen Krönung die Vergabe der Pokale war.
Best Lambretta: Roman in der Stor SX200
Best Vespa: Maria Deiss Deutsche Gs160 SerieI
Weiteste Anreise: ?????

Tja und der Sonntag , der war wie jeder beschissene Sonntag nach einem Run. Um ca. 7 oder 8 Uhr morgens meinten ein paar ganz lustige Menschen Sie müssten alle Schlafenden erst mal mit ein wenig auf- und abheizen wecken. Nur leider hatten die kleinen, dummen Pisser die falschen Leute geweckt und entkamen gerade noch so einer Klatscherei.
Nach dem morgendlichem Stress gingen wir erstmal lecker Frühstücken um uns für die Heimfahrt zu stärken, die wir dann um 11 Uhr starteten.
Es war auf alle Fälle mal wieder ein wahnsinns Wochenende.


Danke an alle Organisatoren und bis bald Marcus